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Gegen Müll in VeNeTe

Gegen Müll in VeNeTe
Das hatten die Organisatoren nicht erwartet: Volles Haus! FOTO: Jungblut
Nettetal. Über 400 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über Möglichkeiten zur Vermeidung der Müllumladestation des Kreises in VeNeTe. Von Werner Jungblut

Der Saal in Kaldenkirchens „Zur Mühle“ war schlichtweg zu klein, als die Initiatoren der Bürgerinitiative „VeNeTe – so nicht!“ die Bürgerinnen und Bürger begrüßten, die zu dieser Bürgerversammlung gekommen waren. „Wir werden alles in unserer Macht Sehende tun, um den Bau des Wertstoff- und Logistikzentrums des Kreises (Müllumladestation) zu verhindern“, sagte Claus Albrecht, Pressesprecher der Initiative, bei der Vorstellung der Fakten, die man in kurzer Zeit zusammengetragen hatte. In gebotener Sachlichkeit wurden die Fakten und ihre Bewertung durch die BI vorgestellt . Insbesondere beschäftigen sich die Bürger mit den Auswirkungen auf ihre Lebensqualität in Kaldenkirchen, auf die anfallenden Belastungen der Innenstadtbereiche, auf die Auswirkung einer solchen Anlage auf die weitere Vermarktung des Industriegebietes. Und: was passiere mit den Anrainern wie Gemüsebauern? Viele besorgte Fragen wurden gestellt, gesammelt, um für weitere Gespräche griffbereit zu sein. Auch politische Vertreter meldeten sich zu Wort. Ihre Beiträge darf man aber so zusammenfassen: „Lange Rede, kurzer Sinn“. Ortsvorsteher Ingo Heymann (CDU) und Hajo Siemes (WIN) versprachen, alle Erkenntnisse mit in ihre Fraktionen zu nehmen.

Befriedigende Antworten konnte keiner erwarten. In zahlreichen Wortmeldungen wurde erörtert, was man als Bürgerinitiative weiter unternehmen könne.

(Report Anzeigenblatt)