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Gold, Silber und Bronze für Nettetals Highlander

Gold, Silber und Bronze für Nettetals Highlander
Das erfolgreiche Damenquartett (von links): Eva Linck, Heike Sommerfeld, Claudia Stickelbrock und Manon Bergmann. FOTO: Stickelbrock
Nettetal. Bei den Highland Games Masters Weltmeisterschaften, die in diesem Jahr in Stuttgart stattfanden, nutzen die Nettetaler Sportlerinnen und Sportler ihren „Heimvorteil“ aus. Von der Redaktion

Über 100 Sportler aus der ganzen Welt trafen sich zu den 18. Masters Weltmeisterschaften vor fast 10.000 Zuschauern in Stuttgart. Mit dabei vier Damen und ein Herr des 1. Nettetaler Highlander Vereins. Jürgen Stickelbrock, Vereinsvorsitzender und Trainer des Vereins, der in diesem Jahr auf eine Teilnahme verzichtete, startete schon im Januar die Trainingsvorbereitungen. Bis zum Anmeldetermin im März mussten die sehr hohen Qualifikationsnormen erfüllt werden. Während die US-Sportlerinnen und Sportler in der Sonne trainierten, stand man in Nettetal bei zweistelligen Minustemperaturen auf den Platz.

Heike Sommerfeld holte in der Leichtgewichtsklasse der Damen Ü50 eine sicheren Platz drei, Claudia Stickelbrock schaffte im letzten Wurf der achten Disziplin mit einem Punkt Vorsprung in der Klasse der über 55-Jährigen ebenfalls den dritten Platz.

Bernd Wolf setzte sich in der Leichtgewichtsklasse der Herren Ü50 hinter zwei US- Amerikanern ebenfalls auf den dritten Platz. Die in Krefeld wohnende und in Nettetal trainierende Eva Linck wuchs über sich hinaus, musste lediglich der Vorjahresweltmeisterin den Vorrang lassen und verließ am Sonntag in der Klasse der Damen Ü40 als Vizeweltmeisterin den Platz.

Bei den Damen Ü45 wogte der Kampf um den WM-Titel hin und her. Die New Yorkerin Courtney MacQuire und die für Nettetal startende Manon Bergmann schenkten sich nichts. In der Endabrechnung blieb Manon Bergmann in fünf von acht Disziplinen vorne, darunter auch beim besonders Prestigeträchtigen Cabertoss (Baumstammüberschlag). Damit stand fest, dass nach Bronze und Silber auch eine Goldmedaille nach Nettetal ging.

(Report Anzeigenblatt)