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Kreis Viersen trauert um Fritz Meies

Kreis Viersen. Der Viersener Fritz Meies verstarb am vergangenen Freitag, 20. Juli, im Alter von 79 Jahren. Rund 43 Jahre – seit 1975 – war der Verstorbene im Kreistag politisch aktiv. „Unsere Gedanken sind bei seiner Ehefrau, seinem Sohn und dessen Familie“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Sein jahrzehntelanges Engagement ist herausragend. Er hat tiefe Spuren im Kreis Viersen hinterlassen.“ Von Claudia Ohmer

Von Beginn an gestaltete Meies nach der kommunalen Neugliederung die Politik im damals jungen Kreis Viersen maßgeblich mit. „Als Lehrer lagen ihm die Themen Bildung und Ausbildung sehr am Herzen. Auch für den Aufbau der Wirtschaftsförderungsgesellschaften setzte er sich mit Nachdruck ein“, sagt Coenen. Bei aller Verbundenheit zu seiner Heimatstad Viersen hielt er bei seinem politischen Engagement auch stets den gesamten Kreis im Blick. Bestes Beispiel: Bei der Neuaufstellung der Landschaftspläne setzte sich Meies mit Nachdruck für den Schutz vieler Gebiete ein und führte zahlreiche Gespräche mit Eigentümern vor Ort. Fritz Meies große Leidenschaft war der Sport. Er brachte nicht nur den Breitensport voran. Auch die Talentförderung war ihm stets ein großes Anliegen. Das innovative „Kreis Viersener Modell“ – eine ganzheitliche Maßnahme zur Bewegungs-, Sport- und Talentförderung – entstand im Sportausschuss unter seinem Vorsitz. „Weit über die Region hinaus war Fritz Meies ein angesehener Botschafter für den Kreis“, sagt Coenen. Es sei unmöglich, all sein Engagement im karitativen Bereich aufzuzählen. „Herausragend ist aber sein Bemühen in der Kanew-Hilfe.“ Mit den „Freunden von Kanew“ hat Meies eine lebendige Partnerschaft in die Ukraine aufgebaut.

(Report Anzeigenblatt)