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Eine Klingel wäre die Lösung

Eine Klingel wäre die Lösung
Einfach, aber wirkungsvoll: Mit der Klingel können sich Menschen mit Behinderung vor Geschäften bemerkbar machen. FOTO: SPD
Nettetal. Tanja Jansen, Vorsitzende des Ortsverbandes der Nettetaler SPD, und Andre Sole Bergers von der Lebenshilfe Kreis Viersen trafen sich zu einem Rundgang durch die Lobbericher Innenstadt. Von der Redaktion

In einem anschließenden Gespräch ging es auch um die barrierefreie Klingel, die an Geschäften montiert werden kann, die beispielsweise. durch Treppenstufen schwer zugänglich sind. Kunden, die gehbehindert sind, können sich über diese Klingel bemerkbar machen und das Verkaufspersonal kann dann zur Hilfe kommen.

„Eine so einfache Idee, die viel bewirken kann um Menschen in alltäglichen Dingen zu unterstützen und die Teilhabe zu gewährleisten“, stellte Tanja Jansen fest, „das ist durchaus ein Projekt, das ich mir auch für die Nettetaler Innenstädte vorstellen kann.“

Zuvor hatten die Beiden noch einmal einen Blick auf das Blindenleitsystem geworfen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Händler nun immer noch in der Ludbachpassage ihre Verkaufsschilder direkt auf das Blindenleitsystem stellen können, zumal ich bereits mehrere Gespräche geführt habe“, sagte Tanja Jansen.

Andre Sole-Bergers freute sich zwar, dass in Lobberich ein Blindenleitsystem eingebaut wurde, doch wunderte auch er sich sehr über Behinderungen durch Rankgewächse, die dort angepflanzt wurden: „Der Wille war da, aber die Sache wurde nicht zu Ende gedacht“, erklärt Sole-Bergers.

Demnächst möchten Andre Sole-Bergers und Tanja Jansen gemeinsam die Nettetaler Spielplätze auf Barrierefreiheit prüfen.

(Report Anzeigenblatt)