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Der Niederrhein vernetzt sich

Kreis Viersen. Die Breitband-Koordinatoren vom Niederrhein wollen künftig von ihren Erfahrungen gegenseitig profitieren. Von der Redaktion

„Ein stetiger und direkter Dialog ist wichtig für die Region und hilft allen Beteiligten“, sagte Sebastian Cüsters, Breitbandkoordinator des Kreises Viersen. Er hatte den Austausch initiiert und seine Kollegen der Kreise Kleve und Wesel, des Rhein-Kreises Neuss sowie der Stadt Mönchengladbach nach Viersen eingeladen.

Die Koordinatoren berichteten über die aktuellen Aktivitäten und den Sachstand zum Thema Breitbandausbau in ihrer Kommune. Im Kreis Viersen werden nach Abschluss der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landrat und allen Bürgermeistern Ende letzten Jahres derzeit der Förderantrag sowie die Ausschreibungsunterlagen für den Breitbandausbau im Kreisgebiet vorbereitet. „Es gibt keine einheitlich anwendbare Mustervorlage für den Breitbandausbau“, erklärte Cüsters nach dem Gespräch mit seinen Kollegen. „Die vorhandenen Gegebenheiten in den einzelnen Kreisen und Städten sind zu unterschiedlich.“

Auch über die Fördermodalitäten und spezielle förderrechtliche Anforderungen tauschten sich die Breitbandkoordinatoren aus. Weitere Themen waren aktuelle Gesetzesänderungen wie das Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze („Diginetz-Gesetz“) und die Erweiterung des vorhandenen Telekommunikationsgesetzes (TKG) sowie die sich hieraus ergebenden Anforderungen an die Kommunen.

„Wir werden uns ab jetzt regelmäßig treffen und austauschen“, sagte Cüsters. Die Erkenntnisse aus der Sitzung wird nun den Breitbandbeauftragten in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt.

Informationen gibt es unter www.kreis-viersen.de/breitband

(Report Anzeigenblatt)
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