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Umbau der Lange Straße

Umbau der Lange Straße
Auf der Lange Straße wird so einiges passieren. FOTO: Ohmer
Dülken. Die Stadt Viersen beantragt Fördermittel für den Umbau der Lange Straße in Dülken. Teil der Neugestaltung ist, die Lange Straße zwischen Westgraben und Peterboroughplatz in eine Richtung für den Autoverkehr freizugeben. Von Claudia Ohmer

Die entsprechenden Beschlüsse fassten der Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung sowie der Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss. Geht es nach dem in beiden Ausschüssen vorgestellten Zeitplan, erfolgt die Detailplanung im Frühjahr 2018. Über den Förderantrag entschieden würde gegen Ende des Jahres. Dann könnte der Baubeschluss für den Umbau erfolgen. Nach dem Vergabeverfahren für Bauleistungen wäre dann Mitte 2019 mit dem Baubeginn zu rechnen.

Die Öffnung der Lange Straße für den Autoverkehr soll nur für Pkw und Lieferanten gelten. Das Planungsbüro rechnet mit 450 Fahrzeugen pro Tag. Sie sollen die Spielstraße in Richtung Peterboroughplatz befahren dürfen.

Die Durchfahrt zur Viersener Straße wird abgepollert. 16 Parkplätze stehen auf dem Plan. Für Fahrräder gilt in beide Richtungen freie Fahrt.

In Höhe der Kreuzung der Lange Straße mit Am Kesselsturm und Blauensteinstraße soll eine Bremsschwelle den Verkehr zusätzlich verlangsamen. Der Platzbereich rund um den Tien Anton soll neu gestaltet werden. Weitere Stichworte aus dem Aufgabenkatalog der Planer: Das ehemalige Stadttor soll hervorgehoben und der Brunnen im Bereich Hühnermarkt/Moselstraße neu gestaltet werden.

Die gesamte Maßnahme wird nach derzeitigen Voraussagen 1,15 Millionen Euro kosten. Den größten Anteil daran macht der Umbau der Lange Straße aus, der etwas mehr als eine Million kosten wird. Rund 850.000 Euro würden aus Städtebaufördermitteln finanziert.

Ob Anwohnende Beiträge für den Umbau zahlen müssen, ist noch nicht abschließend entschieden. Bislang geht die Stadtverwaltung davon aus, dass die Neugestaltung durch punktuelle Maßnahmen erreicht wird. Für punktuelle Maßnahmen wären keine Beiträge fällig. Das wäre nur dann der Fall, wenn die Umgestaltung als Vollausbau ein

gestuft würde.

(StadtSpiegel)