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Quartiersarbeit intensivieren

Quartiersarbeit intensivieren
Arbeiten zusammen (v.l.): Brigitte Jansen (Abteilungsleiterin Soziale Hilfen), Aleksa Winz (Koordinatorin Allgemeine Sozialhilfe, Beschäftigungsförderung), Christian Giardina (Gemeinwesenarbeit) und der Erste Beigeordnete Dr. Paul Schrömbges. FOTO: Stadt Viersen/P. Abrahams
Viersen. Die Stadtverwaltung fördert soziale Strukturen in den Stadtteilen Viersens, die ihren Bewohnern Begegnung, Beratung und Beteiligung bieten. Um die dort geleistete Arbeit zu unterstützen und die Zusammenarbeit der Quartierstreffes untereinander weiterzuentwickeln, wurde im Fachbereich Soziales und Wohnen eine Stelle für die Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Von der Redaktion

Seit November ist Christian Giardina mit der Aufgabe betraut, die Zusammenarbeit der Quartierstreffes untereinander weiterzuentwickeln.

Das Leben hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Arbeit und Wohnen waren früher enger miteinander verbunden als heute. Soziale Aktivitäten, insbesondere gegenseitige Unterstützung und Geselligkeit, fanden zumeist in der eigenen Nachbarschaft statt. Durch die gestiegene räumliche Mobilität ziehen Menschen heute öfter um und legen zum Teil weite Wege zu ihrer Arbeit, zu Freundes- und Familienkreisen zurück. Wir sind individuell zweifellos freier geworden, haben aber weniger Kontakt zu den Menschen, mit denen wir Tür an Tür wohnen.

Die Kommunen haben auf diese Entwicklungen reagiert, indem sie vermehrt Angebote in den Stadtteilen fördern.

Zum einen für diejenigen Bewohner, die auf eine Infrastruktur innerhalb ihrer unmittelbaren Umgebung angewiesen sind und zum anderen zur Schaffung von Treffpunkten, die es Bürgern erleichtern, sich mit ihrem Engagement zur Gestaltung des sozialen Miteinanders einbringen zu können.

Auch die Stadt Viersen unterstützt Träger, deren Einrichtungen den Bewohnern offen stehen. Die lokalen Anlaufstellen informieren, beraten und organisieren Hilfen. Sie sind Räume für Veranstaltungen, Angebote und Treffen.

Diese wichtige Arbeit möchte die Stadt genauer in den Blick nehmen und ausbauen.

Christian Giardina hat bereits den Kontakt zu zahlreichen Akteuren aufgenommen und sich ein Bild von den Gegebenheiten, Erfordernissen und Potenzialen der Stadtteile gemacht. Die Bestandsaufnahme dient dazu, die Unterstützungsleistungen den jeweiligen Besonderheiten und Bedürfnissen der Quartiere anzupassen.

(StadtSpiegel)
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