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Grabeskirche erweitert

Grabeskirche erweitert
Die Grabeskirche St. Joseph in Viersen. FOTO: Archiv/Ohmer
Viersen. Der Erweiterungsumbau der Grabeskirche Viersen ist abgeschlossen: 1.036 neue Grabstellen stehen jetzt in der Kirche St. Joseph in Viersen für Bestattungen zur Verfügung. Von der Redaktion

Die Erweiterung war wegen der großen Nachfrage nach dieser zeitgemäßen Bestattungsform notwendig geworden. Insgesamt gibt es nun 2.674 Urnenplätze, wovon 1.784 als Doppelplätze ausgelegt sind, also beispielsweise für die Beisetzung von Eheleuten. „Damit ist die Kapazität der Grabeskirche Viersen dann auch weitgehend erschöpft“, erläutert Alexandra Wiek, die als Mitarbeiterin der Geschäftsführung für die organisatorischen Fragen der Grabeskirche zuständig ist.

Die Grabeskirche Viersen war 2012 nach einer längeren Umbauphase in ihrer neuen Funktion eröffnet worden. Bis dahin diente die 1891 geweihte Kirche als klassische Gemeindekirche für die katholische Kirchengemeine St. Joseph in Viersen Rintgen. Bei der Umnutzung wurde aus der Gemeindekirche St. Joseph die zur Pfarrei St. Remigius gehörende Grabeskirche St. Joseph Viersen. Mit großem Erfolg: Von den zunächst 1.638 eingerichteten Plätzen sind heute bereits 1.000 Plätze vergeben – 521 Beisetzungen, der Rest als Reservierung.

„Im kommenden Jahr werden wir in der Krypta von St. Joseph noch einen Ort für die letzte Ruhestätte der Asche aus den abgelaufenen Urnenstellplätzen schaffen“, erläutert Pfarrer Roland Klugmann, der gemeinsam mit seinem Kollegen Pfarrer Helmut Finzel in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand in der Pfarrei St. Remigius zuständig für das Projekt Grabeskirche ist. Ein sogenannter Aschebrunnen wird dann ermöglichen, dass die Verstorbenen endgültig im Gotteshaus Geborgenheit finden.

Neben den Verantwortlichen in St. Remigius kümmern sich insgesamt zwei hauptamtliche Mitarbeiter und 19 Ehrenamtler um die Betreuung der Grabeskirche und ihrer Besucher, ebenso der Verein zur Förderung der Grabeskirche St. Joseph in Viersen. Wobei die Grabeskirche nicht nur letzte Ruhestätte ist, sondern immer auch noch ein lebendiger Ort: Die vor einigen Jahren renovierte Klais-Orgel und der Altarraum bieten vielseitige Möglichkeiten für Konzerte und Vorträge, was regen Zuspruch erfährt.

(Report Anzeigenblatt)