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Einsatz für die Hilfe für Kanew

Einsatz für die Hilfe für Kanew
Behält stets den Überblick: Lagerleiter Mohammad Faruq Faruqi.
Viersen (wj). Mohammad Faruq Faruqi leitet das Lager der „Freunde von Kanew“. Von Werner Jungblut

Die „Freunde von Kanew“ sind seit vielen Jahren dabei, Hilfen für die Bürger der ukrainischen Partnerstadt Kanew zu organisieren. Gründer und Motor der Organisation ist Fritz Meies. Er knüpft mit viel Engagement und den notwendigen Beziehungen Kontakte, die zu dringend benötigten Hilfen führen. Ob Unternehmen, Institutionen oder staatliche Ämter, er besitzt die notwendigen Drähte, um diese Hilfen anzustoßen.

Mittlerweile sind über 80 Hilfstransporte nach Kanew gefahren. Aber eine derartige Hilfe kann man nicht ohne Unterstützung stemmen. Einer dieser wichtigen Helfer ist Mohammad Faruq Faruqi. Er leitet seit einigen Jahren schon das Lager der Freunde von Kanew. Ist in diesem Bereich die „gute Seele“, nimmt ankommende Hilfsgüter entgegen, kontrolliert und sortiert sie, führt akribisch Buch über die gelagerten Hilfsgüter und bereitet auch die Hilfstransporte vor. Eine Arbeit, die ihm sichtlich Freude bereitet und die ein wichtiger Bestandteil seines Lebens ist.

„Ich bin Fritz Meies sehr dankbar, dass ich diese Aufgabe machen darf“, betont er immer wieder in Gesprächen. Die „Freunde von Kanew“ wurden 1992 gegründet, bereits 1991 gab es den ersten Kontakt. 1996 dann entschloss sich auch die Stadt Viersen zu einer offiziellen Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt Kanew. Bald ist es wieder soweit, dann geht ein weiterer Transport mit humanitären Hilfen in die Ukraine. Bis dahin aber hat Lagerleiter Mohammad Faruq Faruqi noch einiges vorzubereiten.

(StadtSpiegel)
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