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Das „Goldene Dutzend“ ist voll

Das „Goldene Dutzend“ ist voll
Das Trio „Frag Frida“ mit Susanne Drießen, Jochen Büttner und Franz-HeinrichBusch.
Viersen. (wj). Bereits zum zwölften Mal hieß es „Frank Bühler & Gäste“. Das Evangelische Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz besetzt, als Uwe Peters die Gäste begrüßte und einen sehr unterhaltsamen Abend eröffnete. Von Werner Jungblut

Frank Bühler hat auch bei seinem „Goldenen Dutzend“ ein gutes Händchen bewiesen. Seine Gäste an diesem Abend waren von musikalisch über ernstere Lebensereignisse bis humoristisch breit gefächert. So gestaltete sich die zwölfte Ausgabe von Bühler & Gäste sehr informativ aber auch sehr unterhaltsam.

Es begann musikalisch locker mit dem Trio Frag Frida. Susanne Drießen (Akkordeon), Jochen Büttner (Percussion) und Franz-Heinrich Busch (Dudelsack) haben sich der keltischen Musik verschrieben. Und der ehemalige Pressefotograf Busch zudem dem Dudelsack. Über 70 Exemplare hat er – darunter einen aus Viersener Mispelholz – und ist auf dem Weg zum zertifizierten „Schottischen Dudelsack-Lehrer“. Nach diesem furiosen Auftakt stellte Frank Bühler mit Prof. Dr. Udo Böken einen weiteren Viersener vor, der als Leiter des Transplantations-Teams an der Uniklinik Düsseldorf auf das ernste Thema der Organspende einging. Er bedauerte, dass Deutschland im europäischen Vergleich nur an vorletzter Stelle der registrierten Organspender liegt. Ein besonderes Beispiel hatte Bühler ebenfalls eingeladen, den Extremsportler Elmar Sprink. Er wurde von heute auf morgen krank und musste ein neues Herz haben. Das war 2012. Kontinuierlich und mit großem Willen kämpfte er sich ins Leben zurück und ist heute wieder ein großartiger Sportler. Er möchte den Ironman in Klagenfurt, den er bei 84 Kilometern abbrechen musste, zu Ende laufen.

Danach gehörte das rote Sofa dem Viersener Elmar Theveßen. Der stellvertretende Chefredakteur des ZDF und Leiter der Hauptredaktion „aktuelles“ gilt als ausgesprochener Terrorismus-Experte und so war dies auch sein Thema bei Frank Bühler. Nach so viel ernstem Talk kam mit Annette Esser der heitere Schlusspunkt auf die Bühne. Was die wenigsten wussten, Annette Esser alias Achnes Kasulke ist in Dülken zur Welt gekommen, und hat hier auch bei der Stadtverwaltung eine Gärtnerlehre absolviert. Doch die Bühne ist das bessere Metier der „Sauberfrau“, die im Karneval den Sprung auf die Kölner und Düsseldorfer Bühnen schaffte. Sie setzte dann auch den heiteren Schlusspunkt.

Und was „Frank Bühler & Gäste“ noch auszeichnet: auch in diesem Jahr kam mit über 6 800 Euro eine stolze Spendensumme zusammen, die an die KiTa im Robend geht.

(Report Anzeigenblatt)