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Bürger sollen Viersen in Bewegung bringen

Viersen (ysl). Der Rahmenplan für die Sportentwicklung in der Stadt hat einen Namen: „Bewegtes Viersen“. Und an diesem wird aktuell gefeilt. Es finden mehrere Workshops statt. Von Yvonne Simeonidis

„Der Sport ist in der Mauser“, konstatiert erster Beigeordneter Dr. Paul Schrömbges und meint damit den fortschreitenden Wandel weg von der klassischen Vereinsmitgliedschaft hin zu kommerziellen Angeboten, die individueller sind und flexibler genutzt werden können. Doch wie begegnet man diesem Wechsel in den Vorlieben der Menschen?

Zu diesem Thema macht sich die Stadtverwaltung aktuell Gedanken und hat sich für die Verwirklichung eines Rahmenplanes für die Sportentwicklung einen engen Zeitplan gesteckt. „Wir möchten dieses Thema nicht auf die lange Bank schieben. Je schneller wir ein konkretes Konzept haben, desto früher können Förderanträge gestellt und die ersten Projekte umgesetzt werden“, erklärt Schrömbges.

Nach einem ersten Treffen finden nun insgesamt fünf Vertiefungsworkshops statt, in denen bis Ende November konkrete Vorschläge erarbeitet werden sollen. Bereits Anfang 2019 soll das von einem externen Institut mit den Vorschlägen aus der Bürgerschaft erstellte Konzept der Politik vorgestellt, beraten und beschlossen werden.

„Für die Vereine haben wir als Stadt alles getan, was wir tun konnten. Abgeschlossen werden müssen nur noch zwei Sportplätze“, resümiert Schrömbges. „Jetzt gilt es, den öffentlichen Raum wieder mehr erlebbar zu machen“, erklärt Harald Droste, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung. Dies kann nur fachbereichsübergreifend funktionieren, sind die Macher überzeugt – und mit dem Erfahrungsschatz der Bürger vor Ort.

(Report Anzeigenblatt)