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„Wir lassen Dülken nicht allein“

Dülken. Engagierte Bürger trafen sich mit Bürgermeisterin Anemüller, um über die Zukunft Dülkens zu sprechen. Von der Redaktion

Die Zukunft des Dülkener Bürgerhauses bleibt ein wichtiges Thema. Bei einem Workshop in Dülken sagte Bürgermeisterin Sabine Anemüller: „Wir lassen Dülken nicht allein.“ Allerdings müssten auch die Bürger im Stadtteil sich für das Bürgerhaus engagieren.

Das Bürgerhaus war eines der Themen bei einer Anschlussveranstaltung zur Stadtteilkonferenz „Misch dich ein“. Auf Einladung des Fachbereichs Stadtentwicklung der Stadt Viersen waren engagierte Bürger zusammengekommen. Ziel des Workshops: die in der Stadtteilkonferenz und den Arbeitsgruppen im Herbst erarbeiteten Ergebnisse sollten zusammengefasst werden. Diese Zusammenfassung wird in eine Ausschreibung einfließen, mit der die Stadt ein Planungsbüro für die Überarbeitung des Masterplans Dülken suchen will. Dieser dann überarbeitete Masterplan wird Grundlage der weiteren Entwicklung Dülkens nach dem Auslaufen der aktuellen Städtebauförderungsprojekte.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte nach der Veranstaltung, es gebe einen „Grundkonsens“, dass die künftige Entwicklung des Bürgerhauses von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden müsse. Das gelte unabhängig von der gegenwärtigen Eigentumssituation und den laufenden Verträgen für die langfristige Lage. Wenn in diesem Bereich Geld investiert werde, müsse die Nutzung des Hauses gesichert sein.

Wie das in konkrete Schritte umgesetzt werden könne, müsse im Zusammenhang mit dem neuen Masterplan erarbeitet werden. Zu den weiteren Themen, die in dem Workshop angesprochen wurden, zählte die „Markenbildung“. Die Stärken Dülkens, die sich insbesondere aus dem historischen Stadtbild ergäben, sollen unter einer Marke zusammengeführt werden. Diese Marke könne dann Wirkung für viele weitere Bereiche entfalten und für Dülken genutzt werden.

Angesprochen wurde der Bedarf, die großen öffentlichen Veranstaltungen in Dülken „anzureichern“. Wenn es gelänge, die Events noch attraktiver zu machen, werde davon auch der Einzelhandel profitieren. Im Themenbereich Soziales wurden vor allem Angebote für Kinder und Jugendliche angesprochen. Auch diese Anregungen werden in die künftige Arbeit für Dülken einfließen.

(Report Anzeigenblatt)
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