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Weiter auf festen Säulen

Weiter auf festen Säulen
Günter Werner (Aufsichtsratvorsitzender), Dr. Enno Steinheisser (leitender Chefarzt), Jörg Schneider (Geschäftsführer), Norbert Peffer (Pflegedienstleiter und Betriebsleiter), Armin Schönfelder (Geschäftsführer/ alle von links): Die positive Entwicklung des Nettetaler Krankenhauses geht weiter. FOTO: Krankenhaus
Nettetal (ur). Dem Nettetaler Städtischen Krankenhaus geht es gut: Hohe Patientenzufriedenheit, eine positive Bilanz und ein mutiger Blick in die Zukunft. Bald beginnen auch die Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen, die das Haus weiter auf festen Säulen stehen lassen soll. Von Ulrich Rentzsch

Gleich dazu wird ein bodenständiger Eindruck serviert. Geschäftsführer Jörg Schneider und Betriebsleiter Norbert Peffer sind sich einig: „Wir wissen um unsere Stärken und kennen unsere Grenzen.“ Der Aufsichtsrat stimmte jetzt dem Jahresabschluss 2016 zu. Knapp eine Million Euro, genau 977.000 Euro lag die Bilanz im Plus. Damit wurde das Ergebnis aus dem Jahr 2015 mehr als verdoppelt. Das Krankenhaus konnte bei weitestgehend gleichbleibendem Personalbestand seine Erträge aus stationären Leistungen um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch die operativen Eingriffe kletterten von 4.098 auf 4.536 Eingriffe und somit um gut zehn Prozent. Insgesamt stiegen die Fallzahlen leicht um 50 Patienten auf 7.762.

Genug der Bilanz-Zahlen: Nach den Investitionen in die Bereiche Endoskopie, Arthroskopie und Endoprothetik sollen jetzt nach und nach alle Betten der Regelstation ausgetauscht werden. Bereits 60 Betten sind auf dem neuesten, technischem Stand.

Im Frühherbst gab der Aufsichtsrat grünes Licht für das Großprojekt Erweiterungsbau. „Wir sind davon überzeugt, dass es wichtig und notwendig ist, den Neubau in dieser Größenordnung anzugehen, um langfristig eine Standortsicherung zu erzielen“, bekräftigt Aufsichtsratsvorsitzender Günter Werner die Entscheidung.

Was genau wird geschehen? Schon jetzt wurden 22 neuen Parkplätze geschaffen, da es während der Umbaumaßnahme ein wenig eng werden wird. Am Ende sollen noch einmal 30 Plätze zusätzlich zur Verfügung stehen. Außerdem: Der alte Pavillon weicht dem neuen Anbau und wird im November abgerissen. Gleichzeitig wird der neue Nebeneingang zwischen der jetzigen Röntgenabteilung und der Inneren Ambulanz geschaffen. Die Röntgenabteilung samt Radiologie ziehen dort ins Erdgeschoss, die Dialyse stockt im ersten Stock auf 21 Plätze auf, das Psychologische Institut und eine nephrologische Praxis beziehen beziehen den zweiten Stock. Die freiwerdenden Kapazitäten im Haupthaus werden die endoskopische Abteilung und die Intensivabteilung nutzen. Ein regionales Sanitätshaus zieht in den Uraltbau.

Und: Der Landeplatz für den Helikopter wird verschoben und auch vergrößert, um aktuelle Bedingungen zu erfüllen.

(Report Anzeigenblatt)