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Außerordentlicher Klang

Außerordentlicher Klang
Philip Weber von der Kreismusikschule bei seinem Auftritt in Jüchen. FOTO: Kreismusikschule Viersen
Nettetal/ Jüchen. Gitarrist Philip Weber von der Kreismusikschule Viersen hat den internationalen Gitarrenwettbewerb in Jüchen mit einem zweiten Preis abgeschlossen. „Das ist eine hervorragende Leistung“, sagt Musikschulleiter Ralf Holtschneider. Von der Redaktion

Der 15-Jährige aus Nettetal aus der Gitarrenklasse von Georg Cremer ist bereits mehrfacher Preisträger verschiedener Wettbewerbe. „Das Niveau der Teilnehmer in seiner Altersgruppe war überaus hoch“, sagt Holtschneider. So belegte die Siegerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert” aus diesem Jahr, Xin Jin, ebenfalls einen zweiten Preis erhielt. Die Jury lobte besonders Philips außerordentliche Klanggestaltung und seine stete künstlerische Entwicklung, die er von Jahr zu Jahr genommen hat.

Philip Weber spielte zu Beginn „Elogio de la Danza“ des Kubaners Leo Brouwer. In dem modernen zweisätzigen Werk gelingt es dem Komponisten, die Musiksprache aus Igor Stravinskys ’Le Sacre du Printemps’ mit den afrikanisch geprägten Rhythmen der kubanischen Tänze zu verknüpfen. Als Kontrast folgte eine Fantasie des Lautenisten John Dowland aus dem 17. Jahrhundert Joaquin Rodrigos Komposition „Junto al Generalife“ ist inspiriert von dem Palast des maurischen Sultans in Granada. Zum Schluss spielte er noch „Spatter the Dew“, ein virtuoses Arrangement des Gitarristen David Russell über ein schottisches Traditional.

„Diesen Erfolg hat sich Philip in den letzten Monaten erarbeitet“, so der Schulleiter. Insbesondere bestätige dieser Erfolg die sehr gute Qualität des Musikschulunterrichts an der Kreismusikschule Viersen. „Die Lehrer führen den Nachwuchs nicht nur an die die Musik heran, es gelingt Ihnen auch im Bereich der Begabtenförderung immer wieder, Ausnahmetalente über Jahre kontinuierlich zu fördern und auf Wettbewerbe vorzubereiten.“

(Report Anzeigenblatt)