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Ein Hauch von Olympia in Viersen

Ein Hauch von Olympia in Viersen
Edgar Rivera war im vergangenen Jahr in Viersen am Start. Auch diesmal zählt der Mexikaner, der ebenfalls in Rio an den Start geht, zum Teilnehmerfeld. Mit zehn Olympiateilnehmern ist das Meeting in Viersen so prominent besetzt wie nie zuvor. FOTO: Werner Jungblut
Viersen. Das Internationale Hochsprung-Meeting in Viersen ist Jahr für Jahr ein Garant für einen hochklassigen Leichtathletik-Wettbewerb. Da es in diesem Jahr kurz vor den Olympischen Spielen stattfindet, ist das Teilnehmerfeld noch besser als in den Jahren zuvor. Von Werner Jungblut

So gehen bei der 22. Auflage des Hochsprung-Meetings gleich zehn Teilnehmer der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro an den Start. Doch nicht nur die zehn Olympiateilnehmer versprechen einen hochkarätigen Wettbewerb auf der Sportanlage Löh.

Gespannt sein darf man auf das Auftreten des vielfachen Deutschen Meisters Eike Onnen, der bislang in Viersen glücklos war, weil er stets mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Das sieht in diesem Jahr anders aus.

In Amsterdam wurde er mit übersprungenen 2,29 Meter Dritter der Europameisterschaften. Am letzten Sonntag fegte er beim Hochsprungmeeting in Eberstadt über 2,32 Meter. Das lässt auf einen gelungenen Auftritt auch in Viersen hoffen.

Hier hat er insbesondere Konkurrenz durch den Vorjahressieger Sylwester Bednarek und Wojciech Theiner. Die beiden Polen haben eine Bestleistung von 2,32 Meter.

Den Erdball rund macht der Australier Brandon Starc, der zum ersten Mal in Viersen ist. Mit seinem Start waren dann Springer aus allen fünf Erdteilen beim Viersener Hochsprungmeeting. Theiner und Starc starteten ebenfalls in Eberstadt, kamen aber über 2,24 Meter und 2,20 Meter nicht hinaus. Vielleicht geht da in Viersen mehr. Aus deutscher Sicht darf man auch auf Mateusz Przybylko gespannt sein. Der mehrfache Deutsche Meister hat ebenfalls die Olympianorm erfüllt. Im Männerwettbewerb sind somit 14 Springer aus elf Nationen mit von der Partie.

Vor dem hochkarätig besetzten Wettbewerb der Männer, der gegen 15 Uhr startet, gehen fünf junge Damen im U 23-Nachwuchsspringen an den Start. Hier steht insbesondere Johanna Sonnabend vom TuS Wesseling im Blickfeld. Sie kommt mit einer Bestleistung von 1,74 Meter nach Viersen.

Meeting-Chef Detlev Vieth ist stolz auf die diesjährige Besetzung: „Sie ist ein Beweis dafür, wie beliebt das Viersener Meeting auch bei den Springern ist. Wir hatten zehn weitere Anfragen vorliegen, darunter auch weitere Olympia-Teilnehmer“, sagt Detlev Vieth.

(StadtSpiegel)