| 09.11 Uhr

„Zu 100 Prozent Borussia“

„Zu 100 Prozent Borussia“
Max Eberl und Dieter Hecking bei der offiziellen Vorstellung in dieser Woche.
Im anthrazitfarbenen Anzug trat Dieter Hecking vor die Presse, um sich als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach zu präsentieren. „Er passt sehr gut zu Borussia“, stellt Max Eberl gleich zu Beginn klar. Wie Hecking sich seine Arbeit in Gladbach vorstellt, welche Ziele er verfolgt und warum Borussia für ihn eine reizvolle Aufgabe ist, haben wir hier zusammengestellt. Von David Friederichs

„Die Gespräche waren von Beginn an sehr vertrauensvoll und sehr offen in der Kommunikation mir gegenüber. Ich bin jetzt zu 100 Prozent Borussia, und es wird von mir zu 100 Prozent alles abverlangt. Ich freue mich auf die Aufgabe.“

„Ja, ich kann Erfolg, ja, ich war schon in der Situation, eine Mannschaft aus den unteren Gefilden wieder nach oben zu führen, ja, ich kann mit jungen Spielern - und wenn das alles dazu geführt hat, mir das Vertrauen zu schenken, dann ist das so!“

„Ich muss versuchen die Mannschaft wieder zu stabilisieren, das war das Problem am Ende der Vorrunde. Das Selbstvertrauen muss wiederkommen. Wir haben nur eine kurze Vorbereitungsphase, das heißt, wir müssen schnell zusammenwachsen. Aber die Mannschaft hat unbestritten eine so hohe Qualität, dass sie auch wieder erfolgreiche Spiele abliefern wird.“

„Das wird sich zeigen. Es kann sein, dass ich ein Spielsystem für die Mannschaft gut finde, aber die Mannschaft kann auch sagen, dass sie sich damit nicht wohl fühlt. Das muss ein Miteinander sein.“

„Die Fans im Borussia-Park waren für mich immer ein Erlebnis. Wir haben bei den Fans ein wenig an Vorschuss verloren in den letzten Wochen. Den müssen wir uns zurückholen.“

„Ich hatte ein paar Vereine im Fokus, die mich interessiert haben. Dass ich jetzt hier bin, zeigt, das Borussia Mönchengladbach einer dieser Vereine war. Als Max Eberl angefragt hat, war sofort der Impuls da, es zu machen.“

„Es ist etwas Besonderes. Wenn man nach Gladbach rein fährt, dann kommen die Erinnerungen hoch. Hier hat mal alles angefangen, jetzt habe ich die Möglichkeit, das, was mir damals nicht vergönnt war, den ganz großen sportlichen Erfolg zu haben, nachzuholen.“

„Der Verein hat in den vergangenen Jahren Hervorragendes geleistet - nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Umfeld. Der sportliche Erfolg ist nicht selbstverständlich, sondern selbst erarbeitet. Das sind Dinge, die auch mich als Ur-Westfalen auszeichnen. Ich liebe die Arbeit, es macht mir Spaß, 24 Stunden am Tag über Fußball nachzudenken. Die Sympathie, die dem Verein entgegenschlägt, macht den Verein in Deutschland einzigartig.“

(Report Anzeigenblatt)