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Kreis tauscht Spielplatzböden aus

Kreis Viersen. Der Kreis Viersen lässt an sechs Kinderspielplätzen im Kreisgebiet Teile des Bodens austauschen. Anlass ist eine Untersuchung im Rahmen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes. Von der Redaktion

Dabei wurden auf einigen Spielflächen erhöhte Schadstoffgehalte festgestellt, die auf den Einbau von in der Vergangenheit verwendeten Baumaterialien zurückzuführen sind. Eine akute Gefahr bestand und besteht für spielende Kinder nicht.

Teile des Bodens sind mit erhöhten Werten von Blei oder Benzo(a)pyren belastet. Der Beginn der Arbeiten ist für Anfang September geplant. Dabei handelt es sich um folgende Spielplätze:

Stadt Nettetal, Spielplatz Speckerfeld I

Stadt Viersen, Spielplatz Höhenstraße

Stadt Viersen, Spielplatz Tönisvorster Straße

Stadt Viersen, Spielplatz Siebenweg

Stadt Willich, Spielplatz Scheibenstraße

Stadt Willich, Spielplatz Cloerbruchallee

Insgesamt hatte der Kreis Viersen in den beiden vergangenen Jahren 69 Spiel- und Bolzplätze in allen neun Städten und Gemeinden des Kreisgebietes untersucht. Dabei wurden auf einigen Kinderspielflächen erhöhte Schadstoffgehalte festgestellt. Im Jahr 2017 sanierte der Kreis Viersen bereits fünf Spielflächen und räumte so den Gefahrenverdacht aus.

Darüber hinaus werden zwischen Juli und Oktober 2018 insgesamt 118 weitere Kinderspielflächen im gesamten Kreisgebiet untersucht. Wie in den vergangenen Jahren entnehmen Mitarbeiter eines Sachverständigenbüros Bodenproben von ausgewählten Kinderspielflächen und analysieren diese. Die ausgewerteten Untersuchungsergebnisse liegen voraussichtlich Ende des Jahres vor.

(Report Anzeigenblatt)
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