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| 15 Jugendliche des Tanz- und Sportclubs Ivazar aus Kanew sowie zwei Betreuer sind für zehn Tage zu Gast in Viersen. Foto: Siemes |
Zehn abwechslungsreiche Tage verbringen 15 Jugendliche und ihre Betreuer aus der ukrainischen Partnerstadt Kanew in Viersen. Höhepunkt für die 13- bis 18-Jährigen ist am Montag ein Ausflug ins Phantasialand.
Viersen (sg). Der Besuch in Viersen ist für die ukrainischen Gäste, die allesamt dem Tanz- und Sportclub Ivazar angehören, ein unvergessliches Erlebnis. Dafür gesorgt haben das Jugendamt der Stadt Viersen und die Vereine „Jugend aktuell“ und „Freunde von Kanew“, die ein abwechslungsreiches Programm mit Bildungselementen und Freizeitaktivitäten organisiert haben. Dazu gehörte auch ein Empfang im Süchtelner Rathaus, wo Jugenddezernent Dr. Paul Schrömbges kurz die Arbeit des Viersener Jugendamtes vorstellte. Die Gäste aus Kanew freuten sich sehr über den herzlichen Empfang. „Viersen ist eine sehr ruhige Stadt mit vielen netten Menschen“, meinte Carolina und Sascha Iwanow, einer der Betreuer von „Ivazar“ ergänzte: „Wir sind überrascht, dass so viele Leute uns sehen möchten.“ Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken werde man die Rückreise in die Ukraine antreten und in Kanew ein kleines Europa aufbauen. Jugendamtsleiter Paul Fülbier äußerte die Hoffnung, dass die Jugendbegegnung zwischen Kanew und Viersen eine feste Einrichtung werden soll. Oberstes Ziel sei der Aufbau von Kontakten der jungen Generation untereinander. So waren die Mädchen und Jungen von Ivazar denn auch einen Abend lang zu Gast in der Tanzschule Fauth, um mit gemeinsam mit Viersener Jugendlichen einen Tanz einzustieren, der am heutigen Sonntag beim Fest „Kanew stellt sich vor“ aufgeführt wird. „Hoffentlich passen dann noch unsere Kostüme. Wir bekommen hier so leckeres Essen“, sagt Trainerin Natalia Iwanowa schmunzelnd.
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