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| Sie organisieren den Tag des offenen Denkmals (v.l.): Gerd Zenses, Dr. Ekkehart Köhler, Ellen Westerhoff, Fred Pollmanns und Wilhelm Hauser. Foto: Siemes |
Ob Dahlhof, Reichsbank oder das Mostertzhaus - wer einmal die historischen Spuren im Stadtgebiet Viersen erleben möchte, ist beim Denkmaltag am 12. September eingeladen.
Viersen (sab). „Wenn man heute ans Reisen denkt, sind wir gedanklich sofort bei der Bahn oder dem Flugzeug“, meint Dr. Ekkehart Köhler. Früher bedeutete eine Reise in eine Nachbarstadt eine Tagestour zu Fuß. Verdeutlichen möchte der pensionierte frühere Fachbereichsleiter für Bauen und Umwelt dies an einer Radtour auf dem Irmagradispfad. Diese Tour bietet er im Rahmen des Tag des offenen Denkmals an, der in diesem Jahr unter dem Motto „Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr“ stattfindet. Die geführte Tour beginnt um 9.30 Uhr am ASV-Heim in Süchteln und endet am Helenenbrunnen. Um 14 Uhr leitet Dr. Ekkehart Köhler eine Radtour von der Donk nach Süchteln. Wer es lieber gemächlich mag, kann sich Günter Bongartz vom Heimatverein ebenfalls um 14 Uhr anschließen. Er führt zu Fuß vom Helenenbrunnen zur Irmgardiskapelle. Doch am Tag des Denkmals stehen natürlich auch die Gebäude im Mittelpunkt. Von 13 bis 17 Uhr können interessierte Besucher insgesamt sechs Denkmäler im Stadtgebiet Viersen besichtigen: Mostertzhaus, Eligiusplatz 4/6 in Dülken, Villa und Hinterhaus Max Klingen, Kreuzherrenstraße 59 in Dülken, Wohnhaus Michael Schmitz, Lange Straße 89 in Dülken, Villa Maria, Gladbacher Straße 779 in Viersen, Dahlhof, Zerresweg 52 in Süchteln und die Reichsbank , Poststraße 8 in Viersen. „Für das landesweite Motto mit 'Handel in Bewegung' fehlt uns hier in Viersen der große bekannte Handelsweg“, gibt Denkmalpflegerin Ellen Westerhoff zu. „Aber Richard Caelers von den Süchtelner Heimatfreunden hat uns auf die Idee gebracht, das Ganze auf das Thema Pilgern auszuweiten.“ So reiste unter anderem Heinrich Mostertz mehrfach nach Afrika, wodurch sein Haus zum Erlebnis werden kann. Die Gebäude können am 12. September frei besichtigen werden. Alternativ können Gäste auch an einer von Ellen Westerhoff geführten Bustour teilnehmen. Um 13.30 Uhr ist der Start in Süchteln an der Bushaltestelle Westring, um 13.45 Uhr in Viersen an der Remigiuskirche und um 15.30 Uhr am Eligiusplatz in Dülken. Auf der Tour werden die einzelnen Gebäude besichtigt und die Denkmalpflegerin erläutert einige Hintergründe. „Wir zeigen die Häsuer gerne in unterschiedlichen Phasen der Restaurierung, damit die Besucher sehen, wie sich die Denkmäler im Laufe der Zeit entwickeln.“
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